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Aufzug im Erdgeschoss

Fahrstuhlkosten im Erdgeschoss

2.08.2019

Rechtsfrage des Tages:

Wohnen Sie in einer Dachwohnung, werden Sie die Betriebskosten für einen Fahrstuhl vermutlich gern in Kauf nehmen. Für Erdgeschossmieter kann das ganz anders aussehen. Müssen sich diese über die Nebenkostenabrechnung an den Fahrstuhlkosten beteiligen?

Antwort:

Nutzen Sie als Mieter der Erdgeschosswohnung nicht auch den Trockenboden, werden Sie den hauseigenen Fahrstuhl wahrscheinlich eher selten betreten. Trotzdem werden die Kosten für Wartung und Service in der Regel auf alle Mieter umgelegt. Grundsätzlich sind die Kosten für den Notrufservice eines Fahrstuhls, den Strom sowie die Wartung umlagefähig. Verständlich, dass Sie sich im Erdgeschoss ungerecht behandelt fühlen.

Auch wenn Sie als Erdgeschossmieter den Fahrstuhl nicht wirklich nutzen, dürfen die Kosten anteilig auf Sie umgelegt werden. Voraussetzung ist, dass dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofes benachteiligt ein Vermieter seine Erdgeschossmieter durch eine solche Vereinbarung nicht unangemessen. Auch andere umlagefähige Betriebskosten treffen die Mieter in unterschiedlicher Gewichtung.

Etwas Anderes gilt, wenn die gemietete Wohnung in einem anderen Gebäudeteil liegt als der Fahrstuhl. Kann die Wohnung gar nicht mit dem Fahrstuhl erreicht werden, dürfen dessen Kosten auch nicht auf die entsprechenden Mieter umgelegt werden.

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